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Um einen Hochseilgarten zu begehen, braucht es vor allem Überwindung.


Die Idee des Hochseilgartens (englisch: rope course) kommt, wie so viele "verrückte" Dinge, aus den Vereinigten Staaten. Ein Hindernislauf, wie ihn zum Teil die Armee in ihren Ausbildungsprogrammen benutzt, wurde einfach in die Höhe verlegt.

Bis zu 15 Meter hoch, zwischen Bäumen verankert, verlaufen Stahlseile, Hängebrücken und Normalseile, die Einzelhindernisse bilden. Aus diesen Hindernissen entsteht ein zusammenhängendes Gefüge.

Der ausschlaggebende Faktor bei einem Hochseilgarten ist seine Höhe und Exponiertheit. Bewegt sich ein Hindernisläufer in Bodennähe über dieselbe Struktur, würde er die ganze Begehung wahrscheinlich als relativ einfach empfinden. Anders ist dies in luftiger Höhe.

Der Einstieg in den Hochseilgarten kann nur am dafür vorgesehen Hindernis erfolgen. Ebenso verhält es sich mit dem Ausstieg.

Aus einem reinen Unterhaltungsprogramm ist ein Schulungsmittel entstanden, das heute großräumig in der Managementausbildung, in der Fort- und Weiterbildung von Führungskräften, sowie eingebunden in den verschiedensten Reha- und Therapieprogrammen verwendet wird. Spaß und Nervenkitzel sind jedoch nicht verlorengegangen, denn ein gut angelegter Hochseilgarten fordert seine Besucher. Eine Aktivität in freier Natur, die Konzentration und etwas Koordination verlangt, dafür aber ein Gefühl des Erfolges und der Zufriedenheit hinterlässt.

„Entweder kommst du heute eine Stufe höher, oder du sammelst deine Kräfte, damit du morgen höher steigst.“ - Friedrich Nietzsche

Der Hochseilgarten der Familienalm, einer der größten in ganz Europa, ist in einer Bergidylle ersten Ranges angesiedelt. Auf 1.500 m Meereshöhe verlaufen die Hindernisse zwischen Lärchen und Fichten in einem lichten, naturbelassenen Bergwald.

Die Aussicht von den Sicherungsplattformen ist überwältigend. Ein Alpenpanorama, das von der Ortlergruppe bis hin zu den Stubaier Alpen reicht, präsentiert sich dem Hochseilgartenbesucher. Da die Hindernisse in einem Wald am Hang verlaufen, variieren ihre Höhen in interessanter Abwechslung, wobei die höchste Plattform gut und gern 12 m über Grund ist. Die gesamte Anlage besteht aus Hindernissen, wobei das Herzstück eine 45 Meter lange Hängebrücke ist.

Der Ausstieg aus dem Hochseilgarten erfolgt über eine Seilbahn, einen sogenannten „flying fox“, der wiederum fast 60 Meter lang ist.

Ein kleines Übungsgelände mit 4-5 Hindernissen wurde mitten im Wald in Bodennähe errichtet.

Für Einzel- oder Gruppenführungen stehen Ihnen Christjan Ladurner und sein Team als Trainer zur Verfügung.

Wichtig: Telefonische (+39 0473 945615) oder schriftliche Anmeldung erforderlich.

Taser-Hochseilgarten-Prospekt [PDF Download 191 KB]

 

Taser Familienalm
Bergstraße 33
I-39017 Schenna/Südtirol
info@familienalm.com
Tel.: +39 04 73 94 56 15
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